TerraMaster F2-220 NAS mit OpenMediaVault

Inspiriert von dem Artikel in der c’t 17/2017 (x86-NAS TerraMaster F2-220 als Mikroserver) und diversen Recherchen im Internet, musste ich sie haben. :)
Eine fertig NAS mit der Möglichkeit alternative Betriebssysteme zu installieren, wie z.B.: Ubuntu, Debian, OMV, FreeNAS, XPEnology, etc.

Einkaufsliste:

  • Noontech TerraMaster F2-220 (Amazon ca. 186€)
  • Inateck UA1003 SATA zu USB Adapter (Amazon ca. 9€)
  • VGA HD15 weiblich auf 12 pin Anschluss – optional, aber sehr hilfreich (ebay ca. 3€)
  • kleine SSD für’s Betriebssystem (für OMV reichen 8GB)

Hardwareausstattung:

  • Intel Celeron J1800, Dual Core 2,41 GHz
  • 2GB RAM (max. 4GB, erweiterbar mit einem 2GB DDR3L SO-DIMM Modul)
  • 20 TB Storage (max. 2x 10TB HDD)
  • 1x Gigabit LAN
  • 1x USB 2.0 und USB 3.0

OpenMediaVault 3.x installieren

Da ich noch keinen VGA Adapter habe, muss die Installation von OMV auf einem externen Rechner erledigt werden. Ich nutze dazu VMware Workstation.
Einfach wie gewohnt OMV in eine VM installieren. (VMDK GB = SSD GB) WICHTIG: Nach der OMV Installation die VM hart ausschalten, PowerOff!

Mit dem StarWind V2V Image Converter die VMDK nach RAW konvertieren.

Das RAW Image mit dem Win32 Disk Imager auf die, mit dem Inateck Adapter angeschlossene, SSD schreiben.

Den originalen TOS USB-Stick entfernen und die SSD mit dem Inateck Adapter dort anschließen und das NAS einschalten.

OpenMediaVault 4.x installieren

Nach der Installation von OMV 4 hatte ich kein Netzwerk! Das Netzwerk Device unter VMware war ens33, bei der TerraMaster aber enp2s0.
In folgenden Dateien den Namen des Netzwerk Interfaces von ens33 auf enp2s0 ändern:

  • /etc/network/interfaces
  • /etc/collectd/collectd.conf.d/interface.conf
  • /etc/openmediavault/config.xml

und OMV neu starten!

RAM auf 4GB erweitern

Passendes 2GB RAM Modul aus ebay für ca. 10€ (2GB Transcend TS256MSK64W3N SO-DIMM, DDR3L, 1333, CL9, 1.35V)

VGA Adapter

Die Möglichkeit einen Monitor anzuschließen ist sehr nützlich. Bootprobleme erkennbar, direkte Installationen möglich, BIOS Setup, PXE aktivieren, etc.

Sonstiges

  • Wake On Lan funktioniert mit OMV problemlos.
  • XPEnology erfolgreich installiert.
  • Die SSD liegt lose zwischen dem Kühlkörper und dem Festplattenschacht.
  • Den Monitoranschluß hab ich in die Plastikrückwand über dem Lüfter montiert.

13 Gedanken zu “TerraMaster F2-220 NAS mit OpenMediaVault

  1. Hallo!

    Toller Artikel!
    Du schreibst XPenology erfolgreich installiert, welche Version?
    Könnest Du einen Artikel darüber verfassen, würde bestimmt viele interessieren!

    Gruß Oliver

  2. Super Artikel. Noch eine Idee wenn das Ding dennoch immer wieder in den TOS bootet? Hab es auf deine Art probiert und auf die Art aus dem CT Artikel aber in beiden bootet er automatisch ins TOS und nicht das OMV von der SSD. Habe es selbst mit anderen Platten probiert, dennoch kommt das TOS.
    Einmal war ein komisches piepen aber da ich noch kein VGA Adapter habe bringt mir das vermutlich nix.

    Was muss man also tun damit er nicht das TOS bootet?

  3. Hallo,
    ich habe das gleiche Problem.
    Ohne Festplatten bootet das System das OMV Betriebssystem von der SSD.
    Wenn ich aber die Festplatten einbaue, wird immer TOS- Betriebbssystem gestartet.
    Im BIOS ist Bootreihenfolge Startvolume SSD eingetragen.

  4. Hab’s nochmal zum Testen frisch installiert.
    – Wie in der Anleitung OMV unter VMware installiert und das konvertierte Image auf die SSD geschrieben.
    – Zuerst nur mit der SSD am USB Port, OMV wird gestartet.
    – System heruntergefahren und die beiden SATA Platten eingebaut, OMV wird gestartet!
    – Auch nach mehrmaligem neustarten und herunterfahren habe ich keinerlei Startprobleme.

    Ich verstehe nicht warum bei einigen das TOS gestartet wird, woher soll er sich das nehmen?
    Es hat anscheinend auch keinen Einfluss was im BIOS eingestellt ist, dort standen meine Platten als erstes und zweites Bootdevice!

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